Bürger gegen Solarpark an der L388 in Katzweiler
Bürger gegen Solarpark an der L388 in Katzweiler

Warum ist die Ortsgemeinde für den Solarpark

Über eine Vorkaufsrechtssatzung hat die Ortsgemeinde sich die Grundstücke bereits gesichert und hat auch bereits Grundstücke auf der besagten Fläche (Kreuzweg, Weidendell) gekauft, obwohl unseres Wissens nach auch Landwirte Interesse an den Flächen hätten.

 

Welche Interessen verfolgt die Ortsgemeinde? Aus den geführten Gesprächen wissen wir, dass ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden soll und dass man Einnahmen für die klamme Gemeinderatskasse generieren möchte

 

Der Klimaschutzaspekt ist nachvollziehbar, aber die besagte Fläche am Kreuzweg/Weidendell ist wie bereits dargelegt nicht geeignet auch nicht notwendig!

 

Aber wer soll die Freiflächenphotovoltaikanlage betreiben und wie sollen Einnahmen für die Gemeinde generiert werden? Uns ist das noch nicht klar. Welche Varianten gibt es?

  • Uns wurde etwas von Bürgergenossenschaften gesagt; private Investoren finanzieren das ganze und lassen sich die Einspeisevergütung ausbezahlen; was bleibt da für die Ortsgemeinde? wird die Gemeinde selbst die Anlage mit Finanzieren?
  • wir haben von Energiegesellschaften der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg gehört (Artikel im Stadt-udn Landkurier vom 16.11.23); eine GmbH existiert mit 51% Beteilung der VG und 49% Beteiligung der WVE; wie das genaue Geschäftsmodell aussieht, wissen wir nicht, was bei den Ortsgemeinden hängenbleibt auch nicht
  • oder man holt externe Investoren an Bord. Aber man hat in letzter Zeit häufiger gehört, dass die versprochenen Renditen nicht realistisch sind, da nur an den realen Überschüssen am Jahresende beteiligt wird, und die sind oft niedriger als prognostiziert (insbesondere in den ersten 10 Jahren in denen die Anlage abgeschrieben wird)

Interessanter Artikel aus correctiv.org (hier ist der Link), der die ganze Problematik beschreibt; hier ein Auszug:
"Vom Kapitalmarkt drängt sehr viel Geld in die ländlichen Gebiete, zum Beispiel nach Brandenburg. Dort entwickelt es eine Dynamik, die Strukturen durchschüttelt und in den Dörfern tiefe Gräben aufreißt. In vielen Gegenden spitzt sich seit Monaten ein Streit zu, bei dem es nicht nur um ein paar Paneele geht, sondern um grundsätzliche Fragen: Wer bestimmt, wie Klimaschutz aussehen soll? Wie lässt sich verhindern, dass eine gute Sache durch kurzfristige Renditen ausgehöhlt wird? Und was, wenn die Energiewende auf Kosten von fruchtbaren Böden, bäuerlichen Betrieben, Tourismus, Natur und Landschaftsbild geht statt Flächen zu nutzen, die sich besser eignen?

Solarpark Katzweiler

Wir wollen uns gegen einen Solarpark direkt vor unserer Nase wehren; Auf dieser Seite stellen wir relevante Informationen und Termine zusammen

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